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	<title>Bibliophilie - Bücherliebhaberei, die &#187; Sachbuch</title>
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		<title>Lebenskunst: Mit sich selbst befreundet sein</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 16:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bibliophilie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wilhelm Schmids Buch &#8222;Mit sich selbst befreundet sein ist ein Buch &#8222;Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst&#8222;. Lebenskunst, das heißt vor allem erst einmal, mit sich selbst befreundet zu sein. Die Moderne lasse dem Menschen die Wahl, das eigene Leben so zu gestalten, wie der Einzelne es für richtig hält. Was ist das, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bibliophilie.wordpress.com&blog=4565144&post=84&subd=bibliophilie&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://bibliophilie.files.wordpress.com/2008/08/lebenskunst1.jpg"><img src="http://bibliophilie.files.wordpress.com/2008/08/lebenskunst1.jpg?w=152&#038;h=250" alt="" width="152" height="250" class="alignright size-full wp-image-87" /></a>Wilhelm Schmids Buch &#8222;<strong>Mit sich selbst befreundet sein</strong> ist ein Buch &#8222;<strong>Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst</strong>&#8222;. Lebenskunst, das heißt vor allem erst einmal, mit sich selbst befreundet zu sein. Die Moderne lasse dem Menschen die Wahl, das eigene Leben so zu gestalten, wie der Einzelne es für richtig hält. Was ist das, &#8222;richtig Leben&#8220;? Vielleicht ist es das, eine eigene Philosophie zu haben, das Leben als Spiel zu sehen? Schmids Kernthese ist, dass es all das sei, <u>was das Leben bejahenswert mache</u>.</p>
<p>Vorerst gehe es also darum, sich selbst zu erkennen und für sich selbst zu sorgen, denn dann ist Selbstverwirklichung möglich. Das Selbst müsse erkennen, dass es in der Moderne, in einer Welt des globalen Dorfes, die Wahl habe. &#8222;In der Kunst des Lebens ist der Mensch beides; er ist der Künstler und gleichzeitig der Gegenstand seiner Kunst. Er ist der Bildhauer und der Marmor, der Arzt und der Patient&#8220; (E. Fromm, Psychoanalyse und Ethik, 1947) zitiert Schmid hier. </p>
<p>Wie ist das Leben zu gestalten? &#8222;Gestalte dein Leben so, dass es bejahenswert ist&#8220; ist die Kernaussage. So werde auch die eigene Arbeit, oft als sinnlos empfunden, zum Sinnstifter im Leben. &#8222;Arbeit ist all das, was ich in Bezug auf mich und mein Leben leiste, um eines schönes und bejahenswertes Leben führen zu können&#8220;.</p>
<p>Aber &#8222;die Lebenskunst kann sich nicht in der Suche nach Bejahenswertem erschöpfen, sie bedarf auch des Bejammernswerten, um dem negativen Pol des Lebens Rechnung zu tragen. Ja sagen und jammern können: Nur in dieser Spannweite findet das Leben wirklich zu seiner Erfüllung&#8220; und damit zum Sinn.</p>
<p>Schmid führt immer wieder die Wichtigkeit des bewussten Lebens an. Ob im Wasser (&#8222;Das Wasser macht leicht, was schwer ist, der Körper fühlt die Leichtigkeit des Seins und die Seele folgt ihm bereitwillig.&#8220;), durch Wellness, Sport, Atmen, Fasten oder bewusste Ernährung: die Ausarbeitung der fünf Sinne, die &#8222;Künste der fünf Sinne&#8220;, ist hier zentral von Bedeutung.</p>
<p>Dass auch Schmerz, Trauer, Einsamkeit und Schweigen das Leben bejahenswert machen können, wenn die Gegenpole Singen, Tanzen,  Lachen, Rausch (nicht der Drogenrausch, denn der führe zur Sucht als die Lebenskunst, &#8222;das eigene Leben ruinieren zu können&#8220;, sondern &#8222;der Rausch&#8220; als &#8222;eine Erfahrung der Befreiung&#8220;) und Geschenke für sich selbst existieren, zeigt der Autor im Kapitel über die seelische Sorge.</p>
<p>Lebenskunst sei also, nicht unbedingt den Sinn zu finden, sondern am Sinn zu arbeiten, der &#8222;Autonomie des Sinns&#8220; Raum zu lassen. Sinn finden könne hierbei auch bedeuten, diesen in der Erfahrung der Schönheit, in Liebe, Freundschaft, Familie, Heimart, Geselligkeit und Zusammenarbeit, Beruf, Tätigkeit, Arbeit an einem Werk, Musik, Transzendenz und vor allem in Zusammenhängen zu finden. Man habe die Wahl und es liege an einem selbst, das Beste daraus zu machen, denn &#8222;Glück ist etwas, das man lernen kann.&#8220;</p>
<p>Über den Autor: Wilhelm Schmid &#8222;ist der führende Vertreter der Lebenskunstphilosophie im deutschsprachigen Raum.&#8220; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Schmid">Wikipedia</a>) Die Homepage des Autors ist <a href="http://www.wilhelm-schmid.de/">http://www.wilhelm-schmid.de.</a></p>
<p><strong>Fazit</strong>: Mir hat das Buch &#8222;<strong>Mit sich selbst befreundet sein</strong>&#8220; sehr gut gefallen. Im Alltag der Moderne ist es oft schwer, das Schöne zu entdecken, in der Hektik der Welt nicht einfach, bewusst zu leben. Schmid zeigt, dass nicht mehr festgelegte Strukturen, wie Religion, Konvention und Tradition dem Menschen Halt und &#8222;Sinn&#8220; geben, es komme vielmehr darauf an, aus der Unbegrenzten Zahl der Möglichkeiten sich das herauszusuchen, was Sinn stiftet. Dabei dürfe natürlich nicht die Pflege des eigenen Selbst vergessen werden, körperlich, seelisch sowie geistig.</p>
<p>Das Buch ist nicht der klassische Ratgeber für Lebensfragen, viel mehr ein philosophisches Buch über das Leben und die Kunst zu Leben &#8211; Wie gestalte ich mein Leben bejahenswert in der heutigen Zeit? &#8222;Mit sich selbst befreundet sein&#8220; ist in dem Sinne aber keine Anleitung, sondern regt zum Nachdenken an.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Wilhelm Schmid<br />
<strong>Titel:</strong> Mit sich selbst befreundet sein. Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst<br />
<strong>Verlag:</strong> Suhrkamp<br />
<strong>Seiten:</strong> 436<br />
<strong>ISBN:</strong> 978-3-518-45882-2<br />
<strong>Preis:</strong> 12,00 €</p>
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		<title>Alexander Demandt &#8211; Kleine Weltgeschichte</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 13:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bibliophilie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Demandt]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Einen groben Gesamtüberblick zu bekommen, über nichts Geringeres, als die komplette Menschheitsgeschichte – ist das möglich? Anders als sonst durch Internetrecherchen entschied ich mich in einer großen Buchhandlung in Köln spontan für Alexander Demandts &#8222;Kleine Weltgeschichte&#8220;.
Völlig klar, die komplette Menschheitsgeschichte auf 300 Seiten darzustellen, das ist nicht einfach. Und so rechtfertigt sich der Autor schon [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bibliophilie.wordpress.com&blog=4565144&post=55&subd=bibliophilie&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://bibliophilie.files.wordpress.com/2008/08/weltgechichte.jpg?w=200&#038;h=297" alt="" width="200" height="297" class="alignleft size-full wp-image-56" />&#8222;Einen groben Gesamtüberblick zu bekommen, über nichts Geringeres, als die komplette Menschheitsgeschichte – ist das möglich? Anders als sonst durch Internetrecherchen entschied ich mich in einer großen Buchhandlung in Köln spontan für Alexander Demandts &#8222;Kleine Weltgeschichte&#8220;.</p>
<p>Völlig klar, die komplette Menschheitsgeschichte auf 300 Seiten darzustellen, das ist nicht einfach. Und so rechtfertigt sich der Autor schon im Vorwort: Er sei vom Hause Beck aus überredet worden, diese &#8222;kleine Weltgeschichte&#8220; zu schreiben. </p>
<p>Anfangen tut das Buch mit einem altbekannten Bild: Betrachtet man die kosmische Geschichte als ein Jahr, so beginnt sich der Affe am frühen Silvestermorgen herauszumutieren. Fünfzehn Sekunden vor 12 erscheint dann Jesus auf der Bildfläche und Mitternacht ist die Gegenwart. Die Geschichte der Menschheit ist also nur ein sehr kurzer Abschnitt in der Geschichte des Universums.</p>
<p>Unter diesen Voraussetzungen macht sich Demandt dann ran an die Geschichte der Welt. Auf knapp 50 Seiten werden dann die Entstehung der Menschen aus seinen affenartigen Vorfahren, der alte Orient mit der Geschichte des Zweistromlandes, Israels, den Ägyptern sowie Persern, sowie die Kultur der Griechen beschrieben. Am Ende jeden Kapitels folgt ein Abschnitt, in dem das Kapitel mit der heutigen Zeit in Verbindung gebracht wird. Diese Idee finde ich gelungen und gibt dem Gelesenen Sinn.</p>
<p>Schon hier wird deutlich, dass diese knappe Art komplexe geschichtliche Zusammenhänge auf wenigen Seiten zusammenzufassen, nicht ganz einfach ist und dem Leser hohe Konzentration und auch Hintergrundwissen abverlangt. In wenigen Sätzen werden Jahrhunderte beschrieben, wichtige Persönlichkeiten und ihre Taten benannt. Was mir hier gefällt ist, dass nicht nur Staatsmänner sondern auch bedeutende Philosophen und Wissenschaftlern mit ihren Werken benannt werden.</p>
<p>Es folgt ein Kapitel über die Römer, das hauptsächlich die verschiedenen Kriege der damaligen Zeit und die römischen Errungenschaften für die heutige Zeit, insbesondere das des Rechtswesens, beleuchtet. </p>
<p>Weiter geht es mit vier Kapiteln, namentlich &#8222;Die Völker Europas&#8220;, &#8222;Die Welt des Islam&#8220;, &#8222;Kaiser und Papst im Mittelalter&#8220; und &#8222;Die Großreiche Asiens&#8220;.</p>
<p>Die Neuzeit leiten dann die Kapitel &#8222;Renaissance und Reformation&#8220; sowie &#8222;Das Zeitalter der Entdeckungen&#8220; ein. Als wichtigste Ereignisse hier sieht der Autor die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus 1492, die Erfindung des Buchdrucks 1455 und den Beginn der Reformation 1517. So machten sich die Europäer daran, die Geheimnisse der Welt zu erkunden. Möglich wurde das durch Überlegenheit gegenüber allen anderen Kulturen zu jener Zeit – die Globalisierung findet hier ihre Anfänge.</p>
<p>Vom Absolutismus zur Aufklärung&#8220; beschreibt den weiteren Geschichtsverlauf in Europa. Der Absolutismus als Beginn des modernen Staatswesens hält Einzug, ebenso die Aufklärung als Befreiung der Vernunft von dogmatischer Vormundschaft. Kant bringt den Gedanken der Aufklärung auf den Punkt: &#8222;<em>[…] Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.</em>&#8222;</p>
<p>In &#8222;Russland und Amerika&#8220; wird Russlands aufstieg zur Großmacht sowie die Kolonisierung Amerikas und die amerikanische Revolution beschrieben. Amerikas Demokratiemodell leitet hier eine neue Epoche ein. In Europa herrscht unterdessen der &#8222;Nationalstaat und Imperialismus&#8220;. Napoleon führt Kriege, Deutschland übt sich 1848 im Revolutionieren.</p>
<p>Sehr ausführlich werden dann &#8222;Die Weltkriege&#8220; behandelt. Nach dem Europa, trotz aller möglichen Kriege in den Jahrhunderten davor, durch Religionsfreiheit, Aufklärung, Industrie und Wissenschaft weiter voran schreitet, drohten die beiden Weltkriege vieles wieder zu nicht zu machen. Nach 1945 war Europa nicht mehr Subjekt, sondern Objekt im Spiel der Kräfte. Amerika und Russland stiegen zu Weltmächten auf.</p>
<p>&#8222;Demokratie global?&#8220; beleuchtet etwas genauer die Rolle der Vereinten Nationen, beschreibt den Kalten Krieg mit seinen Auswirkungen auf die Welt. Das geteilte Deutschland, der Ostblock und die europäische Integration runden dieses Kapitel ab.</p>
<p>Einen Ausblick auf Gegenwart und Zukunft gibt Demandt dann in &#8222;Aus der Gegenwart in die Zukunft&#8220;. Die Welt als globales Dorf, bedroht durch Fundamentalismus jeder Art &#8211; die Situation heute.</p>
<p>Auf den vier folgenden Seiten wird weiterführende Literatur zu jedem Kapitel genannt. Ein gut 30 Seiten langes Register runden das Buch ab.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Das Demandts &#8222;Kleine Weltgeschichte&#8220; erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und der Blickwinkel ist klar auf die deutsche bzw. europäische (Welt-)Geschichte gerichtet. Auf 300 Seiten all dieses darzustellen ist natürlich ein äußerst schwieriges Unterfangen. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt recht gut gefallen, auch wenn es manchmal sprunghaft voranging. Im Großen und Ganzen wird ein großer Zusammenhang über die Geschichte der letzten 5000 Jahre erkennbar &#8211; Kausalitäten werden deutlich. Trotzdem hat mir der Geschichtsteil in <em>Bildung. Alles, was man wissen muss</em> von Dietrich Schwanitz besser gefallen, da dieser meiner Meinung nach einfach schöner zu lesen war.</p>
<p><strong>Preis:</strong> 9,95 €<br />
<strong>ISBN:</strong> 978-3-596-16721-0</p>
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		<title>Was bedeutet das alles?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 17:47:32 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Lieber Leser,</p>
<p>dieses Blog wird hier nicht weitergeführt. Hiermit verweise ich auf mein zweites Blog <b>Netzwelten</b>:</p>
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<p>Einige der hier veröffentlichen Posts werde ich in den nächsten Wochen dort einpflegen, um sie dann hier zu löschen und dieses Blog dann abzuklemmen.</p>
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<p>Den gesuchten Artikel findet man auf: <a href="http://netzwelten.wordpress.com/2009/11/05/was-bedeutet-das-alles/">Netzwelten &#8211; Thomas Nagel: Was bedeutet das alles?</a></p>
<p>Viele Grüße!</p>
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