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	<title>Bibliophilie - Bücherliebhaberei, die &#187; Belletristik</title>
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		<title>Bibliophilie - Bücherliebhaberei, die &#187; Belletristik</title>
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		<title>Den Büchern verfallen &#8211; Das Papierhaus von Carlos Maria Dominguez</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 18:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bibliophilie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Eine kleine Geschichte über die Leidenschaft für Bücher&#8220; hat Elke Heidenreich über &#8222;Das Papierhaus&#8220; von Carlos Maria Dominguez gesagt. Das kleine, aber sehr feine Büchlein handelt genau davon.
Die Literaturdozentin Bluma Lennon wird, während sie eine alte Ausgabe der &#8222;Gedichte&#8220; von Emily Dickinson liest, von einem Auto überfahren. Der Ich-Erzähler bekommt kurze Zeit später das an [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bibliophilie.wordpress.com&blog=4565144&post=74&subd=bibliophilie&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&#8222;Eine kleine Geschichte über die Leidenschaft für Bücher&#8220; hat Elke Heidenreich über &#8222;<strong>Das Papierhaus</strong>&#8220; von <em>Carlos Maria Dominguez</em> gesagt. Das kleine, aber sehr feine Büchlein handelt genau davon.</p>
<p><img src="http://bibliophilie.files.wordpress.com/2008/08/papierhaus.jpg?w=150&#038;h=230" alt="" width="150" height="230" class="alignleft size-full wp-image-75" />Die Literaturdozentin Bluma Lennon wird, während sie eine alte Ausgabe der &#8222;Gedichte&#8220; von Emily Dickinson liest, von einem Auto überfahren. Der Ich-Erzähler bekommt kurze Zeit später das an sie adressierte, mit Beton verkrustete Buch „Schattenlinie“ von Joseph Conrad, auf den Schreibtisch gelegt. Das Buch ist einem, dem Erzähler unbekannten, Carlos Brauer gewidmet. Er macht sich daraufhin auf nach Südamerika, um mehr darüber herauszufinden. Hier trifft er den Bibliophilen Delgado, der ihm von Carlos Brauer erzählt. Auf tragische Weise hat Brauer, ebenfalls ein Büchernarr, den Katalog seiner Bibliothek durch einen Brand verloren und sich dann an die Küste zurückgezogen. Hier legt er höchst seltsame Eigenschaften an den Tag&#8230;</p>
<p>&#8222;<em>Häufig ist es schwerer, ein Buch loszuwerden, als es zu bekommen. Durch einen Pakt aus Bedürftigkeit und Vergessen sind sie an uns gebunden wie die Zeugen niemals wiederkehrender Augenblicke in unserem Leben. Solange sie da sind, können wir uns wenigstens einbilden, diese anzuhäufen.</em>&#8222;</p>
<p>&#8222;<em>Ich habe Bücher gekauft, solange ich denken kann. Wer sich eine Bibliothek aufbaut, der baut sich ein ganzes Leben auf. Sie ist nämlich die Summe ihrer einzelnen Exemplare.</em>&#8222;</p>
<p>&#8222;<em>Wir befassen uns ja mit ganz bestimmten Themen und haben nach einer gewissen Zeit eine ganze Welt definiert; oder, wenn Ihnen das besser gefällt, eine Reise zurückgelegt, mit dem Vorteil, dass uns ihre Spuren erhalten bleiben.</em>&#8222;</p>
<p>Sind das Warnungen an den Leser, sich nicht völlig den Büchern und dem Aufbau der eigenen Bibliothek des Lebens hinzugeben, oder sind Aussagen wie:</p>
<p>&#8222;<em>Vielleicht wissen Sie ja, dass man beim stillen Lesen die Buchstabenlaute in einer nicht wahrnehmbaren Frequenz aussendet. Eine Lektüre ist also nie stumm, denn die Stimme ist immer ganz leise beteiligt. Sie führt die Zeile aus wie ein Instrument die Partitur, und glauben Sie mir, dieses Lauschen ist genauso wichtig wie das Sehen. Man erschafft einen Ton, eine Melodie aus Worten und Sätzen, und wenn Sie diese mit einer leisen Musik unterlegen, dann entsteht tief innen in Ihrem Trommelfell ein harmonischer Kontrapunkt zwischen ihrer Stimme und den klängen aus dem Lautsprecher.</em>&#8222;</p>
<p>schlicht eine Liebeserklärung an das Lesen von einem guten Buch bei passender Musik?</p>
<p>Wie auch immer man &#8222;<strong>Das Papierhaus</strong>&#8220; von <em>Carlos Maria Dominguez</em> interpretiert, oder ob man einfach nur die Lektüre genießt und auf sich wirken lässt &#8211; die 96 Seiten umfassende Geschichte beschert einem eine schöne Stunde des Abtauchens aus dem Alltag in die manchmal verrückt und seltsam anmutende Welt der Bücher.</p>
<p><strong>Das Papierhaus</strong><br />
von <em>Carlos Maria Dominguez</em><br />
Diana Verlag<br />
<strong>ISBN:</strong> 978-3-453-35116-5<br />
<strong>Preis:</strong> 7,95 €</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Albert Camus &#8211; Der Fremde</title>
		<link>http://bibliophilie.wordpress.com/2008/08/23/albert-camus-der-fremde/</link>
		<comments>http://bibliophilie.wordpress.com/2008/08/23/albert-camus-der-fremde/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 16:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bibliophilie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Camus]]></category>
		<category><![CDATA[Der Fremde]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch &#8222;Der Fremde&#8220; von Albert Camus habe ich das erste Mal mit 18 Jahren gelesen. Es war Pflichtlektüre in meinem Deutsch Leistungskurses und lief unter dem Thema &#8222;ausländische Literatur&#8220;. Mich hat das Buch damals sehr berührt und ich habe es sicherlich drei, viermal gelesen. Im Nachhinein wäre es für mich und die damaliger Zeit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bibliophilie.wordpress.com&blog=4565144&post=60&subd=bibliophilie&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://bibliophilie.files.wordpress.com/2008/08/fremder.jpg?w=139&#038;h=230" alt="" width="139" height="230" class="alignright size-full wp-image-62" />Das Buch &#8222;Der Fremde&#8220; von Albert Camus habe ich das erste Mal mit 18 Jahren gelesen. Es war Pflichtlektüre in meinem Deutsch Leistungskurses und lief unter dem Thema &#8222;ausländische Literatur&#8220;. Mich hat das Buch damals sehr berührt und ich habe es sicherlich drei, viermal gelesen. Im Nachhinein wäre es für mich und die damaliger Zeit allerdings schöner gewesen, wenn wir <a href="http://bibliophilie.wordpress.com/2008/08/22/siddhartha-eine-indische-dichtung-rezension-in-zitaten/">Hermann Hesse</a> gelesen hätten. Den habe ich leider erst später kennengelernt.</p>
<p>Der Existenzialist und Literaturnobelpreisträger Camus beschreibt das Leben des jungen Meursault, für den das Leben keinen Sinn macht. Er lebt in einer Welt ohne Gefühle und nimmt das Äußere nur durch körperliche Empfindungen, z.B. starke Hitze oder grelle Sonne, wahr.</p>
<p>Meursault, als &#8222;Der Fremde&#8220; in seiner Welt, erlebt diese als sinnentleert und steht ihr völlig gleichgültig gegenüber. So kann er weder Trauer für den Tod seiner Mutter empfinden, noch die Zuneigung seiner &#8222;Freundin&#8220; Marie erwidern. Der Absurdität entflieht Meursault durch den Mord an einem Araber &#8211; deshalb wird er zum Tode verurteil.</p>
<p>Ein Geistlicher besucht ihn dann in seiner Zelle. Dieser findet Sinn im Glauben an Gott, doch daran kann sich Meursault nicht halten. Er erkennt die Absurdität des Lebens und im Angesicht des Todes zum ersten Mal die &#8222;zärtliche Gleichgültigkeit des Todes&#8220;.</p>
<p>&#8222;Der Fremde&#8220; ist kein einfaches Buch. Es kann als &#8222;Meditation über den Sinn der menschlichen Existenz angesehen werden&#8220; (<a href="http://de.wikipedia.org">wikipedia</a>) und regt zum Nachdenken über Sinnfragen und die Absurdität des Lebens an.</p>
<p><strong>Inhalt:</strong></p>
<p>Das Buch beginnt an dem Tag, an dem Meursaults Mutter gestorben ist. Die einzige Gefühlsregung, die er dazu zeigt, ist Schuldabweisung. Der Tod seiner Mutter berührt Meursault scheinbar gar nicht. Er hält Totenwache, schläft dabei aber sogar ein. Innerlich wirkt er wie tot. In kurzen Sätzen erzeugt Camus eine monotone, fast gespenstische Atmosphäre. Das einzige, was Meursault zu schaffen macht, ist die Außenwelt: die Hitze und das Licht Algeriens.</p>
<p>Zurück zu Hause verbringt er den Tag damit, nichts zu tun, selbst die Misshandlungen seines Nachbarn gegenüber dessen Hund berühren ihn nicht. Lieber sitzt er da, beobachtet die Straße und raucht. Auch zu Marie Cardona hat er eine seltsames Einstellung. Er geht mir ihr schwimmen oder ins Kino, aber sein Verhältnis zu ihr wirkt für den Leser völlig leer und gleichgültig.</p>
<p>Auch auf die Frage, ob Meursault Marie heiraten wolle, antwortet er, es würde ihm nichts bedeuten. Meursault ist völlig gefühlskalt und lebt weiterhin in seiner eigenen, leeren Welt. </p>
<p>Raymond ist Meursaults Flurnachbar. Auf die Frage, ob Meursault sein Freund sein will, antwortet dieser mit wiederum Gleichgültigkeit. Ja, seinetwegen können sie ruhig Freunde sein.</p>
<p>Dann machen Meursault mit Marie und Raymond einen Ausflug zum Strand. Sie treffen Masson. Später kommt es zu einer Rangelei mit einigen Arabern. Die Außenwelt wirkt auf Meursault immer noch grell und qualvoll. Er leidet unter ihr. Später trifft Meursault wieder auf einen der Araber, der, als er Meursault erkennt, ein Messer zieht. Meursault sieht die „glühende Klinge&#8220;, die Sonne blendet ihn, verletzt ihn. Er drückt ab. &#8222;Mir war klar, dass ich das Gleichgewicht des Tages zerstört hatte, die außergewöhnliche Stille eines Strandes, an dem ich glücklich gewesen war. Da habe ich noch viermal auf einen leblosen Körper geschossen, in den die Kugeln eindrangen, ohne dass man es ihm ansah. Und es war wie vier kurze Schläge, mit denen ich an das Tor des Unglücks hämmerte.&#8220;</p>
<p>Im zweiten Teil des Buches verändert sich die Schreibweise. Die Sätze werden länger und verschachtelter. Meursault wird nun verhört. Sein Anwalt ist sehr verstört, als er erfährt, dass Meursault den Tod seiner Mutter nicht betrauert, dass er viermal in eine leblose Leiche geschossen hat und nicht an Gott glaubt.</p>
<p>Meursault beginnt nun, sich an das Gefängnis zu gewöhnen. Er erkennt es als sein &#8222;zu Hause&#8220; an und geht davon aus, dass sein Lebe dort aufhöre. Ihm wird die Freiheit genommen, doch Meursault ist nicht wirklich unglücklich. Im Grunde ist das triste, leere Leben im Gefängnis nur die Fortführung seines vorherigen, tristen und leeren Lebens. Das Gefängnis steht hier wohl auch als Sinnbild des Gefangenseins in einem sinnentleerten Leben.</p>
<p><img src="http://bibliophilie.files.wordpress.com/2008/08/camus.jpg?w=230&#038;h=276" alt="" width="230" height="276" class="alignleft size-full wp-image-61" />Nun beginnt der Prozess. Wieder ist es die Hitze, die Meursault zu schaffen macht. Alles scheint wie im Traum; Meursault wird zu dem Verhältnis zu seiner Mutter und dem Tathergang befragt. Da erkennt er das erste Mal, dass er schuldig ist. Die verschiedenen Charaktere des Buches sagen nun aus. Das Gericht befindet Meursault schließlich für schuldig. Beweisen tue das vor allem sein Charakter, der nicht mal den Tod seiner eigenen Mutter betrauere. Meursault wird als &#8222;moralischen Ungeheuer&#8220; und gefühllos tituliert, für schuldig erklärt und zum Tode verurteilt. Er kann zu seiner Verteidigung nur hervorbringen, dass ihn die Sonne geblendet habe und nimmt das Urteil kommentarlos hin.</p>
<p>Im Angesicht seines vorzeitigen Todes reflektiert Meursault das Geschehene. Er sieht das Leben als sinnlos an, denn &#8222;jeder weiß, dass das Leben nicht lebenswert ist&#8220;. Den Anstaltsgeistlichen lehnt er mehrfach ab, empfängt ihn zum Schluss aber doch, als dieser einfach seine Zelle betritt. Er versucht ihm Gott näher zu bringen, doch Meursault ist nicht zu bekehren. &#8222;Haben Sie denn keine Hoffnung, und leben Sie mit dem Gedanken, dass Sie ganz und gar sterben werden?&#8220; – &#8222;Ja&#8220; antwortet Meursault darauf nur. Als der Geistliche dann sagt, dass er für ihn bete werde, platzt dem Nihilisten Meursault der Kragen. Er schreit den Geistlichen an, woraufhin sich dieser mit Tränen in den Augen von ihm abwendet.</p>
<p>Am Ende des Buches erkennt Meursault die &#8222;zärtliche Gleichgültigkeit der Welt.&#8220; Er hofft, &#8222;dass am Tage meiner Hinrichtung viele Zuschauer da sein würden und dass sie mich mit Schreien des Hasses empfangen.&#8220;</p>
<p><strong>Preis: </strong>6,95 €<br />
<strong>Anzahl Seiten: </strong>142<br />
<strong>ISBN: </strong>978-3499221897 </p>
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	</item>
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		<title>Siddhartha: Eine indische Dichtung &#8211; Rezension in Zitaten</title>
		<link>http://bibliophilie.wordpress.com/2008/08/22/siddhartha-eine-indische-dichtung-rezension-in-zitaten/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 19:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bibliophilie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Buddha]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Hesse]]></category>
		<category><![CDATA[Siddhartha]]></category>

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		<description><![CDATA[Siddhartha, 1922 erstmals von Hermann Hesse veröffentlicht ist ein wundersames Buch. Es sei eine &#8222;wirksamere Medizin als das Neue Testament&#8220; proklamiert Henry Miller auf der Rückseite meiner Taschenbuchausgabe.
&#8222;Die Erzählung gliedert sich in zwei Teile und beschreibt chronologisch Siddharthas zweistufigen Läuterungsprozess. Erst als er die Phasen der Suche und Verzweiflung überwunden hat, gelangt er zu jener [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bibliophilie.wordpress.com&blog=4565144&post=45&subd=bibliophilie&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://bibliophilie.files.wordpress.com/2008/08/siddhartha2.jpg?w=107&#038;h=180" alt="" width="107" height="180" class="alignright size-full wp-image-50" />Siddhartha, 1922 erstmals von <a href="http://www.hermann-hesse.com/">Hermann Hesse</a> veröffentlicht ist ein wundersames Buch. Es sei eine &#8222;<em>wirksamere Medizin als das Neue Testament</em>&#8220; proklamiert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Miller">Henry Miller</a> auf der Rückseite meiner Taschenbuchausgabe.</p>
<p><img src="http://bibliophilie.files.wordpress.com/2008/08/buddha_kopf1.jpg?w=117&#038;h=149" alt="" width="117" height="149" class="alignleft size-full wp-image-49" />&#8222;<em>Die Erzählung gliedert sich in zwei Teile und beschreibt chronologisch Siddharthas zweistufigen Läuterungsprozess. Erst als er die Phasen der Suche und Verzweiflung überwunden hat, gelangt er zu jener Weisheit, die über allen Dogmen und Lehren steht.</em>&#8220; beschreibt <a href="http://www.amazon.de">Amazon.de</a> den Aufbau des Buches. An unten stehenden Zitaten erkennt man ein wenig diesen Weg.</p>
<p>Die Zitate sind einfach willkürlich ausgewählt, weil sie mir aus verschiedenen Gründen gut gefallen haben.</p>
<ul>
<li>Er sah Händler handeln, Fürsten zu Jagd gehen, Leidtragende ihre Toten beweinen, Huren sich anbieten, Ärzte sich um Kranke mühen, Priester den Tag für die Aussaat bestimmen, Liebende lieben, Mütter ihre Kinder stillen – und alles war nicht den Blick seines Auges wert, alles log, allles stank, alles stank nach Lüge, alles täuschte Sinn und Glück und Schönheit vor, und alles war uneingestandene Verwesung. Bitter schmeckte die Welt. Qual war das Leben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Und Siddhartha sagte leise, als spräche er zu sich selbst: „Was ist Versenkung? Was ist Verlassen des Körpers? Was ist Fasten? Was ist Anhalten des Atems? Es ist Flucht vor dem Ich, es ist ein kurzes Entrinnen aus der Qual des Ichseins, es ist eine kurze Betäubung gegen den Schmerz und die Unsinnigkeit des Lebens.&#8220;</li>
</ul>
<ul>
<li>Und so beginne ich zu glauben: dies Wissen hat keinen ärgeren Feind als das Wissenwollen, als das Lernen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Auch der Kaufmann lebt ja von der Habe anderer.</li>
</ul>
<ul>
<li>Schreiben ist gut, Denken ist besser. Klugheit ist gut, Geduld ist besser.</li>
</ul>
<ul>
<li>Närrisch ist er, dieser Weg, er geht in Schleifen, er geht vielleicht im Kreise. Mag er gehen, wie er will, ich will ihn gehen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sieh, auch das hast du schon vom Wasser gelernt, dass es gut ist, nach unten zu streben, zu sinken, die Tiefe zu suchen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Du zwingst ihn nicht, schlägst ihn nicht, befiehlst ihm nicht, weil du weißt, dass Weich stärker ist als Hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker als Gewalt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Suchen heißt: ein Ziel haben. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben.</li>
</ul>
<p><a href="http://lesezeit.wordpress.com/2008/06/20/hermann-hesse-siddharta/">Eine Rezension anderer Art</a></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bibliophilie.wordpress.com/45/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bibliophilie.wordpress.com/45/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bibliophilie.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bibliophilie.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bibliophilie.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bibliophilie.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bibliophilie.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bibliophilie.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bibliophilie.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bibliophilie.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bibliophilie.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bibliophilie.wordpress.com/45/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bibliophilie.wordpress.com&blog=4565144&post=45&subd=bibliophilie&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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