Seit November 2007 ist er auf dem amerikanischen Markt zu haben, der Amazon Kindle. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Lesegerät für E-Books und E-Papers. Für knapp 270 Euro kann man sich das Teil jetzt schon per Ebay beschaffen, wann das Gerät auf dem deutschen Markt erhältlich sein wird, ist wohl noch unklar.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Ein Buch muss nicht mehr in Papierform gekauft werden, Zeitungen, Blogs usw. können sich leicht auf das Gerät geladen werden. Der Nachteil? Das ganze basiert auf DRM (Digital Rights Management), d.h. man kann nicht frei über gekaufte, digitalisierte Werke verfügen. Damit soll natürlich das Raubkopieren von Büchern von Anfang an unterbunden werden.
Heißt das jetzt, dass das Buch ausstirbt? Ganz und gar nicht, denn laut Amazon kaufen Besitzer des Amazon Kindles nach wie vor genau die gleiche Anzahl Bücher wie vorher. Der Buchmarkt kann sich also, wenn das stimmt, zusätzliche Einnahmen versprechen.
Abzuwarten bleibt, ob solch ein Gerät das herkömmliche Buch wirklich verdrängen kann. Dass es ganz nett sein kann, Nachrichten in Form einer digitalen Zeitung einfach auf ein Gerät laden zu können und das bequem in Bus und Bahn zu nutzen, scheint mir ja noch einleuchtend zu sein, aber dass dieses Gerät die Lektüre des gebundenen Buches mittelfristig ersetzen wird, daran glaube ich zur Zeit nicht.